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Kabinettstück im Juli

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Fatsche, Detail, um 1810;

Leder, Pfauenfederkiel, Kupferlahn um textile Seele, Leinenfaden (TIZ)

 

Das Besondere an vielen bayerischen Gürteln aus der Zeit zwischen 1800 und 1840 sind die narrativen Bilder. Die kunstvoll gestickten Geschichten zeigen typische Szenen aus dem Berufsalltag oder Begebenheiten aus dem gesellschaftlichen Leben.  Das Detail der phantasievollen Abbildung eines Kegelscheibens auf einem prächtigen Gürtel aus unserer Sammlung ist einzigartig.  Einer der gegürteten Männer holt gerade mit der Kugel aus, einer feuert ihn an und ein dritter lässt sich den Krug reichen. Am Hauseck der Gastwirtschaft hängt ein sogenannter Buschen, das Zeichen für den Wein- oder Bierausschank. Ob es sich bei dem Baum mit Fahne neben dem Biertrinker um einen Maibaum handelt, wissen Wir nicht; einen festlichen Anlass kennzeichnet er allemal.

Wer sich mehr für die einzigartige Sammlung von Männer- und Frauengürteln im Trachten-Informationszentrum interessiert, erfährt viel Wissenswertes in dem hervorragend bebilderten „Buch der Gürtel“, das im www.trachtenkontor.de bestellt werden kann.

 

 

Kabinettstück im Juni

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Kasettl,  Schlehdorf, um 1860, Seide

Das Kasettl zählt zu den Schoßjacken und hat sein Vorbild in der Empiremode der Zeit um 1810. Je nach Region wird das Kasettl auch Schalk, Garnierspenzer, Röcke oder Spenzer genannt.  Die vielen Begriffe verwirren zunächst, aber charakteristisch für alle Schoßjacken in ihren vielen Varianten sind folgende Merkmale: die hohe Taille, die rund um den Halsausschnitt laufende Garnier und das angesetzte Schößchen, das sich im Rücken mittig zu einer Rüsche erweitert. Je nach Zeit und Ort sind die Stoffe, die Rüschentechnik oder die Ärmelformen über 200 Jahre dem Zeitgeschmack angepasst worden.

 

Unser Kabinettstück zeichnet sich durch einen gestreiften Seidendamast aus, dessen weiße Webkante geschickt in der Rüschentechnik Garnier mit der schwarzen Seide kontrastiert. Um 1860 ist die überwiegende Zahl der Schoßjacken noch aus farbigen Stoffen genäht und schwarze Seiden überwiegen erst ab etwa 1900. Ob es sich hier um einen mutigen modischen Vorgriff oder eine extra angefertigte Trauerkleidung handelt, wissen wir nicht.

Modenschau Bichl am 4. Mai 2018

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Eine wunderbare, bilderreiche Modenschau wurde am Freitag, 4. Mai 2018 im zahlreich gefüllten Festzelt in Bichl präsentiert.

Vor 1200 Besuchern gingen Maria und Michaela, zwei fabelhafte Models, für das Trachten-Informationszentrum auf den Laufsteg. Sie zeigten zwei Modellkleider, welche exclusiv für die Modenschau angefertigt wurden. Feenhaft und graziös haben sich die Models mit ihrem blumigen Kopfschmuck im Mieder und Kasettl den Besuchern gezeigt.

Das Kompliment der Moderatorin Susanne Wiesner "Das TIZ hat ein bisschen Karl Lagerfeld nach Bichl gebracht" hat uns außerordentlich gefreut.

Aus alten Bildern zu lesen, sie verstehen und in die heutige Zeit umzusetzen, ist eine der Aufgaben, denen wir uns widmen.

Mit Traudl Stacheter, Lindach/Baiern konnte das Trachten-Informationszentrum eine versierte und engagierte Schneidermeisterin beauftragen. Sie setzte unsere Ideen in märchenhafter Weise um.

 

 

Kabinettstück im Mai

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Krone, Oberbayern, erste Hälfte 19. Jahrhundert, rot gefütterter Holzreif, Glassteine, Gold- und Silberlahn, Boulliondraht, Pailletten (Sammlung TIZ)

Kronen gehören zu den Accessoires, die einen hohen Symbolgehalt besitzen. Kaiser und Könige tragen sie als goldenen Reif mit Edelsteinen besetzt, Christus wurde mit Dornen gekrönt. Auch die Jungfrau Maria ist als Himmelskönigin in der kirchlichen Ikonographie eine feste Größe. Die Marienkrone ist ein entscheidender Hinweis auf die Bedeutung der Jungfrauen-und Hochzeitskronen, die es bis heute gibt. In der kirchlichen Moralvorstellung galt eine Frau über Jahrhunderte dann als rein und einer Krone wert, wenn sie jungfräulich war oder blieb. Deswegen ist der Hochzeitstag auch der letzte Termin, an dem sie eine Krone tragen durfte. War vorher schon ein Kind geboren, wurde ihr diese Ehre verweigert. So rigide und teils unverständlich uns das heute erscheint, so fest war diese Vorstellung bis ins 20. Jahrhundert hinein zementiert. Überkommen sind die prächtigen Braut- und Jungfrauenkronen, weil sie in den Familien als kostbar angesehen und aufbewahrt wurden. Die Materialien der sogenannten Kranl sind entsprechend wertvoll. Gold- und Silberdrähte, Seide, Glassteine als Edelsteinersatz, echte und künstliche Perlen und kleine Spiegel sollten möglichst prunkvoll und auffällig wirken.

Kabinettstück im April

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Bierfilzl,: „…trinkt kein Wasser!“, 2002

Kurze Lederhosen sind seit über zweihundert Jahren im Alpenraum omnipräsent. Ob als klassisch-klischeehaftes Kleidungsstück der Jäger, Holzknechte und Wilderer, als Merkmal vieler Trachtenvereine oder als weltweit bekanntes Symbol für oberbayerische Männertracht. Wenige Hosen haben es allerdings geschafft auch in der Karikatur anhaltend Beachtung zu finden. Daß der Humor und die Trachtenmode ein gutes Paar abgegeben, zeigt die Werbung einer Brauerei aus dem Chiemgau, die Eingang in unser Archiv gefunden hat. Bierfilzl eignen sich übrigens – wie man sieht – in Zweitverwendung auch als Merkzettel…

Bayerische Landesausstellung 3. Mai - 4. November 2018

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