Öffnungszeiten

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Aus organisatorischen Gründen können wir Ihre Anfragen bis einschl. 3. Juni 2019 nicht bearbeiten.

 

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an:

alexander.wandinger@bezirk-oberbayern.de oder Mobil 0170 455 4404

Gerne sind wir für Sie ab 4. Juni 2019 wieder da.

 

Das Trachten-Kontor in Benediktbeuern hat am Donnerstag, 23. Mai 2019 für Sie geöffnet von 9 - 16 Uhr.

Tel. 08857 888-33

 

Donnerstag, 30. Mai 2019 ist aufgrund des Feiertages geschlossen.

 

Bundesfachtagung 04. - 06. Oktober 2019

Veröffentlicht: | Stichworte: Veranstaltungen

Tracht kommt vom Tragen

Historische Bekleidungsformen auf dem Weg in die Zukunft

Samstag, 05. Oktober 2019

Tracht & Co. Gedanken zu einem Konstrukt mit Anspruch

Vortrag Alexander Wandinger

Bezirk Oberbayern, Trachten-Informationszentrum

www.fv-textil.de

Kabinettstück im Mai

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(Foto: Dirk Tacke)

Jacke, Oberbayern, um 1830, Tuch, Posamenten

Im März war schon die Rückansicht dieser taubenblauen Husarenjacke aus dem Rupertiwinkel zu sehen.  Da sie vorne ebenso prächtig ausgeziert ist, nun also ein „Da capo!“, denn dieses Stück will von allen Seiten betrachtet sein. Die Posamenten mit Knebelverschlüssen erinnern ebenso wie die Verzierungen auf dem Rücken an osteuropäische Uniformen. Der elegant geschwungene Schalkragen war um 1830 hochmodern und blieb bis etwa 1870/80 in Mode. Ganz besonders ist auch das Innenfutter: Ein Wollstoff, der mit Modeln in Wellenmustern und Blumen bedruckt ist.

Textilmarkt in Benediktbeuern, 21. und 22. September 2019

Veröffentlicht: | Stichworte: Veranstaltungen

Kabinettstück im April

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(Foto: Dirk Tacke)

Jacke, Osmanisches Reich, zweite Hälfte 19. Jahrhundert, Tuch, Posamenten

Das Kabinettstück im März war eine taubenblaue Jacke aus Oberbayern um 1830.

Dieses tomatenrote Objekt stammt aus dem Osmanischen Reich. Beide Rückansichten ziert im Nacken und Taillenbereich eine fast identische Verzierung mit wunderbaren Posamenten. Dahinter steht ein kultureller Brückenschlag der Mode aus Orient und Okzident: Die kunstvoll ausgeschmückten Gewänder der osmanisch geprägten Moden in Osteuropa, die sich unter anderem in der Uniformmode niederschlugen, faszinierten seit Jahrhunderten auch die Menschen im deutschsprachigen Kulturkreis. So nimmt es kein Wunder, dass Anfang des 19. Jahrhunderts die exotisch anmutenden Dolmane von Adel, Militär und  Bürgertum in Deutschlands kopiert wurden.

Dass türkische Gewänder über den Balkan, Ungarn und den slawischen Raum schlussendlich bayerische Trachten inspirieren, ist eine bemerkenswerte Tatsache. Vielleicht ist ja die unschuldige Freude an zunächst fremden Farben und Formen ein Wesensmerkmal der Tracht …

Kabinettstück im März

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(Foto: Dirk Tacke)

Jacke, Oberbayern, um 1830, Tuch, Posamenten

Männerjacken, die vorne und hinten  mit verschlungenen Posamenten verziert sind, finden sich im ländlichen Oberbayern relativ häufig. Sie wurden „Schaike“ oder „Husarenjacke“ genannt und waren zwischen 1830 und 1890 sehr beliebt. Diese taubenblaue Joppe stammt aus dem Rupertiwinkel und wurde einst von einem Müller getragen. Typisch für die biedermeierliche Mode sind der hohe Kragen, die geschwungenen Nahtlinien und die leicht gereihten Ärmel.

Die Auflösung, wie bayerische Bauern und Handwerker zu den phantasievollen Mustern auf ihren Jacken kamen, zeigt sich am ersten April, wenn das nächste Kabinettstück erscheint.

"Farben und Formen für die Trachtengöttin"

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Foto: Daniel Breidt

Tracht tragen. Und dann den Augenschein sprechen und leuchten lassen.

 

Trachtengöttin.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit IHNEN und treten Ihre persönliche Reise zum Entdecken Ihrer Trachtengöttin an.

Wir wollen Frauen, die sich dem Kulturphänomen Tracht verbunden fühlen, ein erweitertes Gefühl für Wirkung, Farben und Formen vermitteln. Ein kreativer Prozess, den wir mit Mut und Offenheit beschreiten wollen, zum Entdecken des Handlungsspielraumes.
Wir laden Sie ein zu Ihrer ganz persönlichen inneren Reise und unterstützen Sie dabei Ihren individuellen Ausdruck zu finden. Lassen Sie uns gemeinsam Ihr unverwechselbares Göttinnenbild entdecken. Kunstwerke von Kleidungsstücken aufspüren, welche Ihr Inneres widerspiegeln und Sie mit Anderen teilen wollen. Daraus kann viel Freude und Leichtigkeit im Spiel mit Kleidung und Accessoires erwachsen.

Der unikale Sammlungsbestand des Trachten-Informationszentrums (TIZ) mit rund 10.000 Kleidungsstücken und Accessoires bietet einen unermesslichen Schatz an Beispielen für die historische Kleidungskultur. Auf dieser Grundlage zusammen mit seiner Kompetenz ist das TIZ der ideale Standort für eine lebendige Weiterentwicklung und Schulung Kompetenz für Ausdruck, Farbe und Form.

Referentin: Susanne Kovar

Ort: Trachten-Informationszentrum

Termine:

Workshop

Freitag, 11.10.2019, 17:00 h - ca. 19:30 h

und

Samstag, 12.10.2019 von 8:30 h - 18:00 h

Kursgebühr: 190 EUR incl. Mittagessen

Ansprechpartnerin:

Elfriede Schäffler, Tel. 08857 888-33,

Mail: elfriede.schaeffler@bezirk-oberbayern.de

 

Gerne senden wir Ihnen die Anmeldeunterlagen.

Mail: info@trachten-kontor.de

 

Adresse:

Trachten-Informationszentrum

Bezirk Oberbayern

Elfriede Schäffler

Michael-Ötschmann-Weg 2

83671 Benediktbeuern

 

Impulsvorträge im Rahmen des Textilmarktes in Benediktbeuern

Samstag,  21.9.2019, jeweils 11:00 und 15:00 Uhr

Sonntag,  22.9.2019, jeweils 11:00 und 15:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Federkielstickerei

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Workshop Federkielstickerei

Das Handwerk des Federkielstickens entsteht in Bayern Ende des                          18. Jahrhunderts und erlebt seine Blüte in den ersten zwei Dritteln des 19. Jahrhunderts. Die Kunst mit gespaltenen Federkielen der Schwanzfedern des Pfaus auf Leder zu sticken gehört zu den anspruchsvollsten Verzierungstechniken im Trachtenbereich.

(Foto Daniel Breidt)

Tracht hat Tradition; wir wollen den Reichtum dieser Tradition mit Ihnen teilen.

 

Inhalt Workshop:
Zeichnen, Grundtechniken, Zurichten der Federn, verschiedene Sticktechniken, Punzieren

Werkstück:  Ledergürtel mit Schließe

Referentin: Katharina Stuefer, Federkielsticker-Meisterin

Ort: Trachten-Informationszentrum

Termine:

Freitag, 4. Oktober 2019, 17:00 – ca. 19.30 h

Samstag, 5. Oktober 2019, 8:30 – 18:00 h

Sonntag, 6. Oktober 2019, 8:30 – 16:30 h

Samstag, 9. November 2019, 8:30 – 18:00 h

Sonntag, 10. November 2019, 8:30 – 16:30 h

Samstag, 16. November 2019, 8:30 – 18:00 h

Sonntag,  17. November 2019, 8:30 – 16:30 h

 

Teilnehmergebühr: 270,00 EUR

Die Materialkosten werden direkt mit der Referentin abgerechnet.

 

Ansprechpartnerin:

Elfriede Schäffler, Tel. 08857 888-33,

Mail: elfriede.schaeffler@bezirk-oberbayern.de

 

Gerne senden wir Ihnen Ihre Anmeldeunterlagen.

Mail: info@trachten-kontor.de

Übernachtungsmöglichkeiten: z.B. Gästehaus Kloster Benediktbeuern, Gästehaus Eberle Benediktbeuern, Hotel Friedenseiche Benediktbeuern, Landhotel Reindlschmiede Bad Heilbrunn

Adresse:

Trachten-Informationszentrum

Bezirk Oberbayern

Elfriede Schäffler

Michael-Ötschmann-Weg 2

83671 Benediktbeuern

 

 

 

 

Kabinettstück im Februar

Veröffentlicht: | Stichworte: Sammlung

(Foto: A. Karl-Holeczek)
Ein Paar Strumpfbänder, datiert 1828, Seidenband, eingewebte Gummischnüre, Spitze, goldene Schließen, Türkise (Sammlung TIZ)

Gravur auf den Schließen:

Mon esperance est áu delá - Joindre ou mourir 1828
(Mein Hoffen ist jenseitig - Verbunden sein oder sterben 1828)

Die beiden Strumpfbänder aus dem Jahr 1828 gehören sicher zu den intimsten und feinsten Kabinettstücken unserer Sammlung im Trachten-Informationszentrum. Sie sind ein kostbares Liebespräsent mit Worten so voller Poesie, daß unsere Phantasie noch 191 Jahre später beim Sinnen über diese Zeilen blühen kann…

Kabinettstück im Januar

Veröffentlicht: | Stichworte: Sammlung

Florschließe, Dachauer Land, um 1870, teilvergoldetes Silberfiligran, Glassteine, Posamenten, Flor (Sammlung TIZ)

Prachtentfaltung bei und auf dem Hof - Könige und Bauern liebten gleichermaßen überbordenden, prunkvollen und vor Bedeutsamkeit strotzenden Schmuck. Es galt seinen Reichtum zu zeigen und öffentlichkeitswirksam der neuesten Mode zu folgen. Gold und Edelsteine konnten sich zwar selbst reiche bäuerliche Menschen in der Regel nicht leisten, Silber und Glassteine dafür sehr wohl.

Paradestücke des opulenten bäuerlichen Halsschmucks sind die Florschließen, die bis etwa 1890 zur sogenannten Dachauer Tracht  gehörten. Eigentlich waren sie an einem schwarzen Florband angenäht, das doppelt um den Hals geschlungen und vorne mit der zweiteiligen Schließe verbunden wurde. Teilweise waren sie aber so groß, daß sie links und rechts offen herabhingen, weil sie zwischen Halsgrube und Kinn nicht genug Platz hatten. Die modischen Vorbilder der Schließen finden sich bereits Mitte des 18. Jahrhunderts in der bürgerlichen Mode. Hergestellt wurden die Schließen vor allem in Schwäbisch Gmünd, einem Zentrum für Schmuck und religiösen Zierrat aus Silberfiligran.

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